Am Puls der Politik

Nie zuvor ließ sich der politische Prozess so gut verfolgen wie heute: Eine Vielzahl von Medien berichtet über Parteien oder Gesetzgebung. Sechs Steckbriefe von Macherinnen und Machern

Hörfunk

Katharina Hamberger berichtet als Radiokorrespondentin im Hauptstadtstudio des Deutschlandradios für dessen bundesweites Hörfunkprogramm Deutschlandfunk sowie für den Kultursender Deutschlandfunk Kultur und die junge Welle Deutschlandfunk Nova.

Mein Zugang zu politischen Themen:

»Ich berichte aus bundespolitischer Sicht über die CDU, die CSU und das Landwirtschaftsministerium. Der Deutschlandfunk wird viel von Akademikern, Journalisten und Politikern gehört, die oft schon Hintergrundwissen mitbringen. Auf Deutschlandfunk Nova und Deutschlandfunk Kultur ordnen wir Themen für unsere meist jüngeren Zuhörer etwas grundsätzlicher ein.«

»Ich muss Lust haben, mich mit politischem Klein-Klein auseinanderzusetzen«
Paul-Löbe-Haus Katharina Hamberger

Katharina Hamberger muss in ihrer Arbeit spontan und souverän auf bundespolitische Neuigkeiten reagieren. Links im Bild das Paul-Löbe-Haus am Berliner Spreeufer, in dem mehrere Hundert Abgeordentenbüros und Sitzungssäle für Bundestagsausschüsse untergebracht sind.

Diese Fähigkeiten brauche ich im Job:

»Ich muss mich in erster Linie inhaltlich gut in meinen Schwerpunkten auskennen. Seit 2012 arbeite ich im Hauptstadtstudio und könnte vermutlich auch etwas zur Landwirtschaftspolitik erzählen, wenn man mich nachts um drei weckt. Als Radiofrau muss ich natürlich mit dem Mikro und einem Aufnahmegerät umgehen können. Und – vielleicht eher eine Leidenschaft als eine Fähigkeit: Ich muss Lust darauf haben, mich auch mit politischem Klein-Klein auseinanderzusetzen. Jeder Zwischenstand aus einer Koalitionsverhandlung muss mich interessieren, sonst bin ich hier falsch.«

Eine typische Situation aus meinem Alltag:

»Unsere Moderatoren interviewen mich regelmäßig in Live-Gesprächen zu politischen Ereignissen. Ich erinnere mich noch gut, wie SPD und Union nach der letzten Bundestagswahl miteinander verhandelt haben. Martin Schulz sollte damals eigentlich Außenminister werden. Ich stand vor dem Konrad-Adenauer-Haus, also der Geschäftsstelle der Bundes-CDU, und war live im Gespräch mit unserem Moderator, als die Eilmeldung reinkam, dass Schulz nun doch nicht Außenminister wird. Ich hatte das noch gar nicht mitbekommen, unser Moderator aber schon. Er hat mich dann darauf angesprochen, und ich musste meine Überraschung überspielen und diese neue Information aus dem Stegreif einordnen. Spontan und trotzdem souverän auf Neuigkeiten reagieren, das ist typisch für meine Arbeit.«

Tageszeitung

Eva Quadbeck leitet das Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) und ist zudem dessen stellvertretende Chefredakteurin. Das RND gehört zur Madsack Mediengruppe in Hannover und versorgt mehr als 60 Tageszeitungen in Deutschland mit ihrer täglichen Gesamtauflage von 2,3 Millionen Exemplaren mit überregionalen Inhalten.

Mein Zugang zu politischen Themen:

»Wir kümmern uns um alle bundespolitischen Themen und arbeiten sehr ereignisgetrieben: Welche aktuellen Personaldebatten gibt es? Welche Gesetze werden gerade verabschiedet und welche Auswirkungen hat das? Unser Anspruch ist es, immer aktuell zu berichten. Jeder interessierte Bürger soll unsere Berichterstattung ohne größeres Hintergrundwissen verstehen.«

»Exklusive Informationen haben einen hohen Stellenwert«

Ein Ort, den viele aus den Abendnachrichten im Fernsehen kennen: Im Saal der Bundespressekonferenz befragen Journalist:innen Vertreter:innen der Regierung, von Verbänden oder Parteien.

Diese Fähigkeiten brauche ich im Job:

»Ich arbeite seit 18 Jahren als Politikjournalistin im Berliner Regierungsviertel, und in den vergangenen Jahren sind wir Journalisten zu ›eierlegenden Wollmilchsäuen‹ geworden: Wir brauchen unser klassisches Handwerkszeug, das heißt wir recherchieren und verfassen dann Hintergrundberichte, Analysen oder Kommentare. Aber wir verbreiten unsere Geschichten natürlich auch in den sozialen Netzwerken: Alle Kollegen nutzen Twitter und je nach persönlicher Neigung auch Facebook oder Instagram. Zusätzlich produzieren wir Podcasts, und es gibt immer mehr Kollegen, die auch mit der Kamera rausgehen und beispielsweise von einer Demo berichten. Die technischen Anforderungen sind heute viel höher als früher.«

Eine typische Situation aus meinem Alltag:

»Exklusive Informationen, die zuvor noch kein anderes Medium berichtet hat, haben im Politikjournalismus einen hohen Stellenwert. Eine unserer wichtigsten Aufgaben besteht darin, persönliche Kontakte zu Politikern zu knüpfen und im besten Fall an ihre Handynummer zu kommen. Das funktioniert natürlich nicht von jetzt auf gleich: In der Regel lernt man sich erst einmal kennen, indem man Interviews mit dem Politiker führt und beispielsweise seine Hintergrundkreise besucht. Darin spricht er oder sie – teilweise auch vertraulich – mit Journalisten über aktuelle Entwicklungen in der Partei und auf seinem oder ihrem Themengebiet. Wenn man sich eine Weile kennt und einmal unter vier Augen ist, kann man dann um die Handynummer des Politikers bitten. Meine Kontakte brauche ich jeden Tag, um mal schnell an eine Information zu kommen. Besonders wichtig ist ein gut gefülltes Adressbuch auch, um beispielsweise bei Koalitionsverhandlungen Zwischenstände zu erfahren. Ich kommuniziere mit den Politikern dann per SMS. Neben dem persönlichen Gespräch gilt die SMS im Regierungsviertel als sicherstes Kommunikationsmittel.«

Online-Magazin

Rico Grimm ist zusammen mit Theresa Bäuerlein Chefredakteur von Krautreporter: Das Online-Magazin beschäftigt sich mit politischen und gesellschaftlichen Themen und finanziert sich zum großen Teil aus den Beiträgen seiner Mitglieder.

Mein Zugang zu politischen Themen:

»Bei Krautreporter haben wir einen stark analytischen, aber in gewisser Weise auch einen serviceorientierten Blick auf Politik. Bei der letzten Bundestagswahl habe ich beispielsweise einen Text über Wahltaktik geschrieben. Es ging um die Frage, warum es sinnvoll sein kann, kleine Parteien zu wählen. Außerdem haben wir Reporter zu den Gründungsorten aller Parteien geschickt und dadurch noch mal einen ganz neuen Zugang zu den Parteien bekommen. Wir machen überhaupt keine Tagespolitik. Unsere Berichterstattung ist immer hintergrund- und nie eventgetrieben. Ich persönlich beschäftige mich vor allem mit den Themen Klimakrise und Demokratie.«

»Wir haben einen analytischen, serviceorientierten Blick auf Politik«
Krautreporter Büro Außenansicht Krautreporter Büro

Nahbar und dialogbereit: Die Redakteurinnen und Redakteure von Krautreporter arbeiten mitten in Berlin, am Prenzlauerberg.

Diese Fähigkeiten brauche ich im Job:

»Unsere Texte sind meist sehr analytisch. Studien lesen und auswerten, sich mit politischen Theorien auskennen, das gehört zu meinem Job dazu.«

Eine typische Situation aus meinem Alltag:

»Wir reden sehr viel mit unseren Mitgliedern: zum einen persönlich, aber wir kommunizieren auch viel über die Kommentarspalten unter unseren Artikeln. Bei der letzten Europawahl haben wir eine sogenannte Bürger-Agenda erstellt. Dafür haben wir unsere Mitglieder vorab befragt, welche Themen und Fragestellungen sie besonders interessieren. Diese haben wir dann einzeln nacheinander abgearbeitet. Eigentlich wollten wir das für die Bundestagswahl 2021 wieder machen, aber dann fiel uns auf, dass wir unsere Mitglieder so gut kennen, dass wir auch so schon wissen, welche Themen sie beschäftigen.«

Podcast

Yasmine C. M’Barek arbeitet als freie Journalistin unter anderem für Die Zeit und Zeit Online. Mitte 2019 rief sie ihren eigenen Podcast Auf einen Polittee mit Yasmine M’Barek ins Leben. Ihr Ziel: aktuelle Ereignisse für politisch interessierte Laien einordnen und erklären. Mal geht es um die politische Bedeutung des Wirecard-Skandals, mal um die Kanzlerdebatte in der CDU. Zum Interview waren bereits Katarina Barley oder Andreas Scheuer zu Gast. Weitere Interviews plant M’Barek momentan mit Lars Klingbeil und Aminata Touré.

Mein Zugang zu politischen Themen:

»In meinem Podcast geht es in erster Linie um Bundes- und EU-Politik. Mein Fokus liegt immer auf der Frage, wie Politikerinnen oder Politiker zu ihrer politischen Haltung gekommen sind und was dies für ihre politische Arbeit bedeutet. Welche persönlichen und politischen Ereignisse haben sie geprägt? Wie tickt ihre Partei und wie werden sie von ihr beeinflusst? Welche Mechanismen laufen im Hintergrund, die für Laien erst mal nicht erkennbar sind?«

»Ich werde von Politikern häufig einfach geduzt«
Finger auf Tastatur Yasmine C. M'Barek

»Manchmal machen Hörer mich auf Unstimmigkeiten aufmerksam. Dann nehme ich den Podcast noch mal aus dem Netz und korrigiere, bevor ich die Folge wieder online stelle.« Yasmine C. M’Barek arbeitet als freie Journalistin unter anderem für Zeit Online, Mitte 2019 rief sie ihren eigenen Podcast ins Leben.

Diese Fähigkeiten brauche ich im Job:

»Mir ist es besonders wichtig, inhaltlich sehr sauber zu arbeiten, aber natürlich passieren Fehler, und deshalb muss ich auf jeden Fall kritikfähig sein. Manchmal machen Hörer mich auf Unstimmigkeiten aufmerksam. Dann nehme ich den Podcast noch mal aus dem Netz und korrigiere, bevor ich die Folge wieder online stelle. Es ist mir sehr wichtig, dass ich keine Falschinformationen verbreite. Darüber hinaus ist mein Podcast sehr meinungsstark. Aber natürlich gibt es Menschen, die andere Meinungen vertreten und kundtun, und auch das muss ich aushalten können, wenn ich meine Ansichten öffentlich mache.«

Eine typische Situation aus meinem Alltag:

»Es passiert mir häufig, dass Politiker oder Politikerinnen einfach davon ausgehen, dass sie mich duzen können. Ich finde das sehr unprofessionell, weil meiner Meinung nach dadurch journalistische Distanz verloren geht. Trotzdem überlasse ich es dem Gegenüber, ob wir uns duzen oder siezen, weil ich finde, dass das auch etwas über diese Person aussagt. Ich glaube, die Leute duzen mich, weil sie denken: Die ist erst 21 und auf Social Media aktiv – da duzt man sich eben. Aber wer weiß: Vielleicht sehe ich das mal anders, wenn ich auf die 30 zugehe, und werde mir dann noch wünschen, dass mich einfach so mal wieder jemand duzt.«

Social Media

Lara Urbaniak und Janine Klose arbeiten im Deutschen Bundestag – Urbaniak für die CDU Deutschland und Klose für den CDU-Abgeordneten Patrick Sensburg. Seit Oktober 2017 betreiben beide in ihrer Freizeit den Instagram-Kanal insta.politik und erklären ihren mehr als 12 000 Followern, wie Politik in Deutschland funktioniert: Was ist bei der Bundestagswahl der Unterschied zwischen der Erst- und Zweitstimme? Wofür sind die einzelnen Ausschüsse im Bundestag da? Die beiden führen auch Interviews mit Politikern fast aller Parteien. Vor der Kamera standen schon Christian Lindner, Jens Spahn und Gregor Gysi.

Unser Zugang zu politischen Themen:

»Im Vorfeld der Bundestagswahl im Jahr 2017 haben viele Freunde uns gefragt, wen sie eigentlich wählen sollen oder wie unser Bundestag überhaupt funktioniert. So kamen wir auf die Idee, einen Erklär-Kanal für Politik genau da zu starten, wo junge Leute sich jeden Tag aufhalten: auf Instagram. Im Laufe der Zeit haben wir dann nicht mehr nur erklärt, sondern auch mit verschiedenen Politikern Interviews zu aktuellen Themen geführt. Vor jedem dieser Gespräche sammeln wir dafür auch die Fragen unserer Follower ein.«

»Vor dem Gespräch sammeln wir Fragen unserer Follower ein«
Lara Urbaniak Janine Klose

Pflegen inzwischen eine Warteliste mit Politikerinnen und Politikern, die gerne von ihnen interviewt werden möchten: Lara Urbaniak (links) und Janine Klose.

Diese Fähigkeiten brauchen wir im Job:

»Wir sind beide keine ausgebildeten Journalistinnen, deshalb waren die Politiker-Interviews anfangs ziemlich aufregend für uns. Wir mussten häufiger über unseren eigenen Schatten springen, um auch mal eine konfrontative Frage zu stellen. Aus technischer Sicht halten wir unsere Produktionen relativ simpel: Wir drehen mit dem Handy, das wir auf ein Stativ stellen. Wir nutzen ein externes Mikrofon und ein extra Licht.«

Eine typische Situation aus unserem Alltag:

»Anfangs haben wir die Büros der Politiker angerufen und um einen Interviewtermin gebeten. Das machen wir auch heute noch, aber mittlerweile sind wir unter den Abgeordneten ziemlich bekannt, und sie melden sich auch von selbst bei uns. Offenbar sehen sie darin eine gute Möglichkeit, eine junge Zielgruppe zu erreichen. Da wir den Kanal neben unseren Vollzeitjobs betreiben, führen wir inzwischen sogar eine Warteliste mit Politikern, die gerne mal von uns interviewt werden möchten.«

Podcast

Helene Pawlitzki ist Projektleiterin Audio und Podcasts bei der Rheinischen Post in Düsseldorf. Die regionale Tageszeitung hat eine Auflage von gut 260 000 Exemplaren und produziert seit 2016 Podcasts.

Mein Zugang zu politischen Themen:

»Wir bringen täglich den Podcast Aufwacher heraus, in dem wir das Thema des Tages für Nordrhein-Westfalen besprechen. Da haben wir einen ganz klaren regionalen Fokus. Das Thema kann, muss aber nicht immer ein politisches sein. Einmal pro Woche spreche ich außerdem in der Ländersache mit unseren beiden Chefkorrespondenten für Landespolitik über aktuelle Entwicklungen in der NRW-Politik.«

»Ich brauche ein Gespür für das Thema des Tages«
Kopfhörer auf Tisch Helene Pawlitzki am Arbeitsplatz

»Ich brauche ein Gespür für das Thema des nächsten Tages. Darüber hinaus muss ich moderieren können, und ein bisschen technisches Know-how gehört natürlich auch dazu«: Helene Pawlitzki von der Rheinischen Post an ihrem Arbeitsplatz im Homeoffice.

Diese Fähigkeiten brauche ich im Job:

»Ich brauche ein Gespür für das Thema des nächsten Tages. Darüber hinaus muss ich moderieren können, und ein bisschen technisches Know-how gehört natürlich auch dazu. Es gibt heute allerdings schon Schnittprogramme, die sehr einfach zu bedienen sind. Man muss kein Tontechniker mehr sein, um Lautstärken vernünftig regulieren zu können. Vieles habe ich in meinem Volontariat beim WDR gelernt. Manches habe ich mir aber auch selbst durch Ausprobieren beigebracht.«

Eine typische Situation aus meinem Alltag:

»Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, muss ich manchmal den Podcast für den nächsten Tag über den Haufen werfen und ein neues Thema reinnehmen. Dann muss ich die Kollegen, die das Thema recherchiert haben, überzeugen, dazu ganz spontan etwas vor dem Mikrofon zu erzählen.«

Fotos: Max Brunnert (3), Jan Zühlke (4), Noshe (6), Julia Sellmann

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