Mit diesen sieben Tipps schützen Sie online Ihre Privatsphäre

Passwörter checken und inkognito bleiben: Die Entwickler des Münchner Google Safety Engineering Center und ihr Rat für mehr Sicherheit im Internet

Im Mai 2019 wurde in München das Google Safety Engineering Center (GSEC) eröffnet. In diesem globalen Hub arbeiten Experten aus aller Welt an der Sicherheit von Google-Produkten. Der Passwortmanager für Googles Browser Chrome wurde hier ebenso mitentwickelt wie das Google-Konto. Zum Safer Internet Day 2020 haben wir die Entwickler aus dem GSEC um ihren Rat gebeten: Mit welchen Schritten lässt sich die Privatsphäre online schützen? Welche Tools sind nützlich und hilfreich? Hier kommen die Antworten:

1.
Sicheres browsen: Nutzen Sie die Sicherheitsfeatures Ihres Browsers.

Browser verfügen über eingebaute Sicherheits-Tools und -Features, mit denen Sie sich beim Surfen absichern können. Google Chrome schützt Sie beispielsweise vor schädlichen Anzeigen und warnt vor gefährlichen Websites und verdächtigen Downloads. Ein Passwortschutz ist ebenfalls automatisch integriert: Geben Sie ein Kennwort für eine Online-Anmeldung auf einer Webseite ein, prüft Chrome, ob dieses Kennwort in einer Liste gestohlener Kennwörter auftaucht. Sollte dem so sein, werden Sie umgehend informiert und können das Passwort ändern.

2.
Sinnvolle Tools: Passwörter sicher und stark über alle Konten.

Wussten Sie schon, dass sich jeder von uns im Durchschnitt 120 Passwörter merken müsste? In der Realität tun das die wenigsten und nutzen deshalb meist ein- und dasselbe Passwort für mehrere Webseiten. Der Passwort Manager im Google-Konto hilft Ihnen, starke Passwörter für all Ihre Online-Konten zu generieren und sicher zu speichern. Mit dem Passwortcheck wird Ihnen zusätzlich nicht nur mit einem Klick angezeigt, ob die bereits verwendeten Kennwörter unsicher sind – sondern auch, ob Passwörter vielleicht Opfer eines bekannten Leaks wurden und Ihre Daten somit einem Risiko ausgesetzt sind.

3.
Viel genutzt: Der Inkognito Modus in Google Apps.

Der Inkognito Modus ist seit der Einführung von Chrome 2008 eines unserer beliebtesten Features. Er sorgt dafür, dass Ihre Aktivitäten (wie z.B. Browserverlauf, Cookies oder Websitedaten) während des Surfens von Chrome nicht gespeichert werden. Seit letztem Jahr haben wir den Inkognito Modus auch bei YouTube und Google Maps eingeführt. Tippen Sie einfach auf Ihr Profilbild, um ihn ein- oder auszuschalten. Mehr dazu finden Sie hier: chrome.google.com.

4.
Zwei Schritte: Doppelter Schutz für Ihre Konten.

Viele Unternehmen bieten online die „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ an, so auch Google. So sind Kundenkonten besser vor Hackern geschützt. Für die Anmeldung im Google-Konto muss zusätzlich zum Passwort ein Bestätigungscode eingetippt werden, der per SMS oder Telefonanruf übermittelt wird. Ja, das ist aufwändiger, dafür aber auch sicherer. Mehr auf g.co/2step

5.
Zwei Minuten: Der Online Sicherheitscheck.

Jeder von uns ist im Durchschnitt sechs Stunden am Tag online. Zwei Minuten dieser Zeit reichen aus, um die Sicherheit zu erhöhen. Unser Sicherheitscheck hilft dabei, Ihre Daten und Geräte im Internet zu schützen. Dort können Sie zum Beispiel die „Bestätigung in zwei Schritten“ aktivieren und dank dieser Zwei-Faktor-Authentifizierung für noch mehr Sicherheit sorgen. Führen Sie den Online-Sicherheitscheck einfach durch, während Sie einen Kaffee trinken – es lohnt sich! g.co/securitycheckup

6.
Digitale Wellness: Entspannter mit Google.

Den schmalen Grat zwischen ständiger Erreichbarkeit und technologiebedingtem Stress zu erkennen, ist oft nicht leicht. Aber wer kann sich noch entspannen oder konzentrieren, wenn ständig Benachrichtigungen eintrudeln? Mit unseren Tools können Sie Benachrichtigungen stoppen und Zeitlimits für Apps festlegen. Mehr dazu erfahren Sie unter wellbeing.google.

7.
Privatsphäre: Die Kontrolle behalten.

Privatsphäre ist ein hohes Gut – das gilt auch online. Für uns ist es deshalb wichtig, dass Sie jederzeit Transparenz und Kontrolle über Ihre Daten haben und selbst festlegen können, was und wie gespeichert wird. In Ihrem Google-Konto haben Sie umfassende Informationen und Einstellungen zu Sicherheit und Datenschutz gebündelt. Hier erhalten Sie auch einen Überblick zu den Daten, die Google speichert, und können selbst bestimmen, welche Aktivitätsdaten in Zukunft erfasst werden sollen - und gleichzeitig gespeicherte Daten gezielt löschen. Mehr auf meinkonto.google.de

Weitere Tipps und Artikel zu Themen wie sicherer Datentransfer oder Schutz für Ihr Nutzerkonto mit Google erfahren Sie unter Google.de/about/stories.

Illustration: Robert Samuel Hanson; Animation: Order Studio

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