Unser Planet im Wandel
Unser Planet im Wandel

Der Beitrag von Google Earth zum Klimaschutz

Lesedauer: 5 Minuten

Milliarden von Menschen nutzen Google Earth, um unsere Erde aus unendlich vielen Blickwinkeln zu erkunden. Mithilfe von 24 Millionen Satellitenfotos, die über einen Zeitraum von 37 Jahren hinweg aufgenommen wurden, zeigt Timelapse in Google Earth die zunehmenden Auswirkungen menschlicher Aktivitäten und deren Folgen für unsere Erde.

„Mit Timelapse können wir unseren Planeten in einer vollkommen neuen Dimension und in einem neuen Zeitrahmen sehen. Jetzt kann jede*r Einzelne von uns beobachten, welche Veränderungen die Erde in beinahe 4 Jahrzehnten durchgemacht hat.“

Rebecca Moore, Director, Google Earth

Erfahre, wie Timelapse zusammen mit anderen Technologien es ermöglicht, den Klimaschutz in Städten, Meeren und Wälder zu verbessern.

STÄDTE

Reduzierung von Emissionen und das Streben nach sauberer Luft

Google Earth Timelapse (Google, Landsat, Copernicus)

„Die Überwachung der Luftqualität kann helfen, einen wirkungsvollen Weg zur Reduzierung der Luftverschmutzung zu finden – wie zum Beispiel die Einrichtung von Umweltzonen oder das Lastwagenverbot in besonders betroffenen Stadtteilen.“

Karin Tuxen-Bettman, Program Manager, Google Earth Outreach

In den letzten 35 Jahren ist die Anzahl der Menschen, die in Städten leben, exponentiell gestiegen. Und sie wächst stetig weiter – und damit auch die CO₂-Emissionen. Wir möchten Menschen und Regierungen dabei unterstützen, die Auswirkungen von CO₂ auf ihre Städte besser zu verstehen. Deshalb haben wir den Environmental Insights Explorer (EIE) entwickelt. Dieses Tool bietet Emissionsschätzungen und Möglichkeiten zur Emissionsreduzierung für tausende Städte weltweit. Nachstehend erfährst du mehr über einige Leistungen des EIE.

Stadtplan von Kopenhagen, der Feinstaubpartikel zeigt und darstellt, in welchem Zusammenhang sie zum Verlauf der Hauptverkehrsstraßen stehen.
Kartierung der Luftqualität – Unsichtbares sichtbar machen

Im Rahmen des Projekts „Air View“ werden in Städten wie Hamburg und Kopenhagen Sensoren in Google Street View-Fahrzeuge montiert, welche die Luftqualität Straße für Straße messen. Durch diese Daten lassen sich Entscheidungen zur nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung treffen, um die Gesundheit aller und die Umwelt zu schützen.

Blick aus der Vogelperspektive auf Bäume, Straßen, Parkplätze und Gebäude.

Getty Images

Städte bei der Planung und Pflanzung von mehr Bäumen unterstützen

Tree Canopy ist ein neues Tool in EIE Labs, das Stadtverwaltungen mithilfe von künstlicher Intelligenz und Luftaufnahmen hilft, den aktuellen Baumbestand zu erfassen und künftige Bepflanzungs-, Baumpflege- und Gemeindeprojekte zu planen.

WÄLDER

Schutz der Wälder, Wiederaufforstung, sowie nachhaltige Nutzung und Bewahrung der Artenvielfalt

Google Earth Timelapse (Google, Landsat, Copernicus)

„Technologie kann eine wichtige Rolle bei der globalen Wiederaufforstung spielen, da sie Gruppen und Einzelpersonen die Informationen liefert, die sie zur Wiederherstellung ihrer lokalen Ökosysteme benötigen.“

Brigitte Hoyer Gosselink, Director of Product Impact, Google.org

Wälder absorbieren circa ein Drittel der CO₂-Menge, die pro Jahr durch fossile Energie freigesetzt wird. Trotzdem wurde schon fast die Hälfte des weltweiten Baumbestandes für Städte und Bauprojekte abgebaut. Mit vereinten Kräften unterstützen wir den Schutz der Wälder sowie ihre Wiederaufforstung und nachhaltige Nutzung, um diese Entwicklung umzukehren. Erfahre mehr über die Nonprofit-Organisationen und Entwickler*innen, mit denen wir Partnerschaften geschlossen haben.

Gärtnerei-Schüler*innen der Kasese Youth Polytechnic (einem FVW-UG-Partner) entfernen Unkraut in der Gärtnerei.

Fairventures Worldwide

Unterstützung globaler Maßnahmen zur Wiederaufforstung

Die offene Datenplattform Restor wird von Google.org gefördert und basiert auf der Google Earth Engine. Das Projekt ermöglicht Analysen jedes beliebigen Ortes auf der Erde bezüglich Potenziale seiner Wiederaufforstung.

Google-Ingenieurin Rebecca Moore steht vor einer Live-Karte, die den Verlust an Waldflächen aufzeigt.
Kartierung und Überwachung von Wäldern auf der ganzen Welt

Global Forest Watch ist ein Erdüberwachungs-Tool zur Kartierung und Überwachung von Wäldern auf der ganzen Welt und wurde vom World Resources Institute entwickelt.

MEERE

Bewusstsein schaffen, um 
die Qualität unserer Meere zu verbessern

Google Earth Timelapse (Google, Landsat, Copernicus)

„Wir machen global sichtbar, was der Eingriff des Menschen mit unseren Meeren gemacht hat. Neue Tools für ein nachhaltiges Management tragen dazu bei, den Schutz der Ozeane zu forcieren und eine reichhaltigere Meereswelt wiederherzustellen.“

Brian Sullivan, Sr. Program Manager, Google Earth Outreach

Unsere Ozeane bedecken mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche und sind lebensnotwendig für den CO₂-Ausgleich in unserer Atmosphäre. Da sich die Arktis jedoch doppelt so schnell erwärmt wie der Rest der Welt, steigt der Meeresspiegel schneller als je zuvor. Sieh dir die Lösungsansätze an, die zum Handeln inspirieren sollen, um unsere sieben Meere zu schützen.

Eine Szene, in der Objekte aus kleinen Partikeln geschaffen werden. Die Objekte stellen einen Clownfisch dar, der aus einem Riff geschwommen kommt, hinter dem umweltschädlicher Müll zu sehen ist.

Cristina Tarquini

Aufklärung über die Auswirkungen des pH-Werts der Meere

„Diving into an Acidifying Ocean“ (Tauchgang in einen versauerten Ozean) ist eine datengestützte immersive Experience der Künstlerin Cristina Tarquini auf Google Arts & Culture. Sie zeigt auf, wie sich die pH-Werte der Meere durch Übersäuerung ändern und wie wichtig Schutzmaßnahmen für unsere Ozeane sind.

Blick vom Meeresboden auf ein Korallenriff, durch das verschiedene kleine Haie und andere Fische schwimmen.

Getty Images

Transparenz bei globalen Fischereipraktiken

Global Fishing Watch wendet mithilfe von Google Cloud maschinelles Lernen auf die Bewegungen von Booten und Schiffen an. Dadurch wird die Schaffung und Überwachung neuer maritimer Schutzgebiete für die Öffentlichkeit transparent gemacht, um so zum Schutz der Meere beizutragen.

Wir unterstützen dabei, 
klimafreundliche Optionen zu finden

Seit 2007 sind wir CO₂-neutral und möchten bis 2030 vollständig CO₂-frei sein. Wir unterstützen Organisationen auf der ganzen Welt beim Umstieg auf CO₂-freie Systeme und haben uns verpflichtet, 1 Milliarde Menschen dabei zu unterstützen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Vom Reisen bis hin zu Haushaltsgeräten – wir machen klimafreundliches Handeln einfacher.

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